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Karnien, Oberfriaul.
Entstanden aus der Notwendigkeit, ein hochgradig verderbliches Lebensmittel wie den Ricotta-Käse haltbar zu machen. Eine Möglichkeit war eben die Räucherung, die das Produkt nicht nur haltbar macht, sondern ihm auch sein typisches Aroma und die Farbe verleiht.
Der auf traditionelle Weise hergestellte frische Ricotta-Käse wird in spezielle Jutesäcke gegeben und gepresst, um die Molke abfließen zu lassen; so erhält er seine typische Kegelform , auf dessen Oberseite noch der Abdruck des Knotens zu erkennen ist. Bei der anschließenden Räucherung werden die Ricotta-Laibe auf spezielle Gitter gelegt und in den Räucherofen geschoben, der mit verschiedenen Holzarten befeuert wird.
Folgende Produkte müssen unterschieden werden:
Geräucherter Ricotta findet vielerlei Verwendung in der Küche und wird häufig großflockig über Pasta, Gnocchis oder die traditionellen Cjarsons (süß/salzig gefüllte Teigtaschen) geraspelt; sehr gut auch ohne Beilagen, eventuell mit etwas Olivenöl oder frischen Tomaten. Versuchen Sie geräucherten Ricotta – vor allem Alm-Ricotta – in der Pfanne mit etwas Butter angebraten, oder auch im Käsefondue, dem er einen feinen Räuchergeschmack verleiht.
Je nach Zubereitung und Ihren Vorräten im Keller – wichtig ist, dass es Ihnen schmeckt!